Ingelheim

Boehringer kämpft gegen Krebs und Bürokratie

Boehringer Ingelheim hat einen Netto-Umsatz im Geschäftsjahr 2025 um sieben Prozent auf 27,8 Milliarden Euro erhöht. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) erhöhten sich auf 6,4 Mrd. EUR, was 22,9 % des Gesamtumsatzes entspricht.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung von Boehringer Ingelheim stellten die Bilanz für 2025 vor.

In Deutschland stiegen die Umsatzerlöse auf rund drei Milliarden Euro (+ 13,5 Prozent). Besonders erfolgreich waren die Medikamente „Jardiance“ zur Behandlung von Diabetes, Herzinsuffizienz und chronischen Nierenleiden, sowie „Ofev“ gegen Lungenfibrose. 
Auch im Bereich Tiergesundheit, dem zweiten Standbein von Boehringer Ingelheim, ist das Unternehmen stark gewachsen. 
Insbesondere mit Medikamenten gegen Krebs und Atemwegserkrankungen will das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein. 
"Das Jahr 2025 hat die Stärke unserer Pipeline eindrucksvoll untermauert und gezeigt, wie sehr sich unsere langfristigen F&E-Investitionen auszahlen“, sagte Shashank Deshpande, Vorsitzender der Unternehmensleitung und verantwortlich für Humanpharma. 
Es zeigt sich, dass die Einführung in der Europäischen Union oft langsamer sind als in den USA oder in China. Dort sind zum Beispiel die Medikamente Hernexos (Lungenkrebs) und Jascayd (Lungenfibrose) wegen des erheblichen Bedarfs bereits auf dem Markt, während sich die Zulassung in Europa noch bis 2028 hinziehen kann. Ingelheim bleibt zusammen mit Bieberach der bedeutendste Standort für Boehringer.

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