Bad Kreuznach

Stabilität in investitionsschwachem Umfeld

Die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück zieht für das Geschäftsjahr 2025 eine gemischte Bilanz.

Vorstandsvorsitzender Patrick Miljes (r.) und sein Vorstandskollege Thomas Reinig zeigten sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufrieden mit dem Jahresergebnis 2025.

Trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds, geprägt von schrumpfenden Bauinvestitionen und einer stagnierenden Exportwirtschaft, präsentierten die Vorstände Patrick Miljes und Thomas Reinig ein „sehr robustes Ergebnis“.
Wachstum bei Mitgliedern und Einlagen Ein strategischer Erfolg gelang bei der Mitgliederbasis: Sie wuchs um 849 Personen auf insgesamt 46.395 Genossen.
Auch die Kundeneinlagen stiegen deutlich um 3,55 Prozent auf 1,691 Mrd. Euro.
Weniger dynamisch zeigt sich das Kreditgeschäft. Aufgrund hoher Tilgungen und einer allgemeinen Investitionszurückhaltung sank das Kreditvolumen leicht auf 1,537 Mrd. Euro (-0,58 Prozent). Zwar haben sich die allgemeinen Bauzinsen auf 3,6 Prozent stabilisierten, allerdings bleibt die Neubautätigkeit zurückhaltend. Das Bauspargeschäft verläuft äußerst schleppend.
Bei einer Bilanzsumme von 2,226 Mrd. Euro liegt das Betriebsergebnis vor Bewertung bei soliden 25,08 Mio. Euro. Für 2026 setzt die RNH auf Effizienz, die Gewinnung junger Neukunden für das Wertpapiergeschäft und digitale Bezahlsysteme wie Wero.
 

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