Bad Kreuznach

Nachhaltig wohnen für alle Generationen

Das neueste Projekt der Gewobau in der Schubertstraße 19 bis 21 setzt auf Nachhaltigkeit ¬– nicht nur in der Bauweise, sondern auch in der Nutzung.


Baubeginn in der Schubertstraße 19 bis 21: Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Gewobau-Architekt Jens Zimmermann (Vierter von links) sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft feierten mit Nachbarn, den Teamkollegen und den Mietern aus der Schubertstraße den Spatenstich zum barrierefreien Haus in Holzbauweise (HUB).

Ein Wohnhaus für Menschen aller Altersstufen, aus Stahlbeton und Holz gebaut, sowohl barrierefrei als auch rollstuhlgerecht: Von 16 barrierefreien Wohnungen sind insgesamt acht für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Wohnungen haben eine Größe von 60 bis 80 Quadratmetern und werden mit Balkon oder Terrasse ausgestattet. Ein Aufzug verbindet die Etagen mit einem offenen Parkdeck im Untergeschoss. Das markante Erscheinungsbild wird durch vertikale Holzlamellen erzeugt. Die verwendeten Baustoffe werden nach Möglichkeit pur eingesetzt. Die Materialität von Holz, Beton und Kratzputz bleibt erfahrbar. 

Wohnen sollen hier ab 2020 kleine Familien, Senioren, Alleinstehende oder Paare – darunter auch Menschen mit Behinderungen.

Zur Ausstattung des Neubaus gehören Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge im offenen Parkdeck.

Richtfest im Sommer 

Planer und Architekten hoffen, Mitte Oktober den Rohbau beauftragen zu können. Augenblicklich läuft dazu eine Ausschreibung. Wenn alles glatt läuft, feiern Stadt und Gewobau mit den Anwohnern das Richtfest im Sommer, wenn die letzte Holzdecke aufgelegt ist. Dann wird auch die Außenfläche gestaltet.

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