Bad Kreuznach

Nach einem halben Jahr ist Schluss

Nachfolge ungeklärt: Nach einem halben Jahr hat die Volksbank-Rhein-Nahe-Hunsrück die Zusammenarbeit mit Vorstandsmitglied Frank Arens beendet. Arens sollte die Nachfolge von Horst Weyand übernehmen, der Ende des Jahres in Ruhestand geht.

Frank Arens (Mitte) sollte Ende des Jahres die Nachfolge für Vorstandsvorsitzenden Horst Weyand (r.) übernehmen. Nun leitet er die Geschicke der Bank wieder im Duo mit Odo Steinmann.

Arens begann Anfang November 2020 seine Arbeit in Bad Kreuznach und zunächst schien die Chemie zwischen ihm und den beiden anderen Vorstandsmitgliedern Horst Weyand und Odo Steinmann zu stimmen. Vorstandsvorsitzeder Horst Weyand betonte mehrfach, wie reibungslos die Übergabe verschiedener Verantwortungsbereiche an seinen designierten Nachfolger verlaufe. Nun schienen die Ansichten zur zukünftigen Ausrichtung der Bank doch auseinanderzugehen
"Mit großem Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass die Zusammenarbeit zwischen unserem Vorstandsmitglied Frank Arens und unserer Bank beendet wird. Die Trennung erfolgt im besten beiderseitigen Einvernehmen aufgrund divergierender Ansichten zur künftigen strategischen Ausrichtung unseres Instituts", so die Mitteilung der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück.
"Wir danken Herrn Arens für die geleistete Arbeit und die stets sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat und im Vorstandsteam.
Für die Zukunft wünschen wir ihm gemeinsam alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg.
Die Zukunftsfähigkeit und die Eigenständigkeit der Volksbank Rhein- Nahe-Hunsrück ist weiterhin gewährleistet."
Vor seinem Engagement bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück war Arens Leiter des Firmenkundengeschäfts der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem.

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