Bad Kreuznach

Jahr mit versöhnlichem Abschluss

Ein Jahr voller Probleme und Krisen, voller Unsicherheiten und Risiken – aber mit einem versöhnlichen Ende für die Volksbank Rhein-Nahe Hunsrück.

Odo Steinmann, Frank Arens und Horst Weyand (v. l.) – Vorstand der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück.

Sie hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Betriebsergebnis abgeschlossen, das 0,84 Millionen Euro über dem des Vorjahres lag. Es beträgt 15,8 Millionen Euro. Die Bilanzsumme wuchs um 6,8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. „Eigentlich wollten wir das Jahr 2020 nach unserem Jubiläum 2019 mal ganz ruhig angehen lassen“, so Vorstandsvorsitzender Horst Weyand. „Es lief auch gut an, aber im März sah die Welt plötzlich ganz anders aus.“
Und so war das Jahr geprägt von sich widersprechenden Eindrücken: Einerseits boomte beispielsweise die Baubranche, während andere Bereiche darbten. „Der Einbruch war ganz ungerecht verteilt.“ Dennoch seien die meisten Unternehmen bisher besser durch die Krise gekommen als erwartet. Es habe beispielsweise weit weniger Tilgungsaussetzungen gegeben als zunächst befürchtet. „Es wird im zweiten Lockdown deutlich schwieriger“, glaubt Vorstandsmitglied Odo Steinmann.
Geprägt ist die Bilanz vom massiven Anstieg von Kundeneinlagen. Deshalb wird es in Zukunft auch Negativzinsen geben: bei Neukunden, die ein Konto eröffnen, ab 100.000 Euro 0,5 Prozent. „Das wird nicht den kleinen Sparer treffen“, betont Horst Weyand.
Auch im Kundenkreditgeschäft erzielte die Volksbank erhebliche Zuwächse - 5,7 Prozent. Das Wachstum bei den Firmenkrediten lag bei 6,8 Prozent. Vor allem im Projektgeschäft konnten deutlliche Zuwächse erzielt werden.

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