Ingelheim

Globales Unterstützungsprogramm gegen COVID-19

Boehringer Ingelheim engagiert sich massiv für die Bewältigung der COVID-19-Krise. Mit einem globalen Unterstützungsprogramm möchte das Unternehmen hilfebedürftigen Gesundheitseinrichtungen und Gemeinden weltweit mehr finanzielle Hilfe, Schutzmaterialien und Medikamente zukommen lassen.

Foto: Boehringer Ingelheim

„Als pharmazeutisches Unternehmen fühlen wir uns Patienten und ihren Pflegenden zutiefst verpflichtet," sagt Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung. „Viele unserer Mitarbeitenden möchten im Rahmen dieses Programms Unterstützung leisten: Wir helfen durch Spenden sowie bezahlte Freistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten und beteiligen uns an wissenschaftlichen Projekten. Darüber hinaus unterstützen wir Gemeinden in Entwicklungsregionen wie Kenia und Indien, mit denen wir jahrzehntelange Beziehungen haben. All dies und unser Bestreben, die Medikamentenversorgung weiterhin sicherzustellen, hat die vielen Menschen im Blick, die unter COVID-19 leiden. Unsere Gedanken sind bei ihnen und ihren Angehörigen."
 
Boehringer Ingelheim startete im Januar 2020 zunächst mit einem Spendenprogramm in Höhe von einer Million Euro für die betroffenen Gebiete in China.
Insgesamt stellt Boehringer Ingelheim 5,8 Millionen Euro in Form von Finanz- und Sachspenden für die Nothilfe in seinen unterschiedlichen Märkten zur Verfügung. Je nach lokalen Bedürfnissen beinhalten diese zum Beispiel Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Inhalatoren und Medikamente. Das Unternehmen arbeitet zudem mit lokalen NGOs zusammen, die mit Geld- und Arzneimittelspenden die Hilfe für Patienten vor Ort organisieren.
 
Forschung an COVID-19 Therapien
Seit Januar beschäftigt sich ein stetig wachsendes Team von mehr als 100 hoch engagierten Wissenschaftler aus allen Bereichen in verschiedenen Projekten mit der Forschung und Entwicklung (F&E) zu Behandlungsmöglichkeiten für COVID-19. „Wir alle suchen neue Antworten auf die Frage, wie wir das Virus bekämpfen können. Das Ergebnis ist ein breit angelegtes Programm, mit dem wir verschiedene Ansätze parallel zueinander verfolgen," so der Wissenschaftler Dr. Cyrille Kuhn, der die COVID-19 Forschung bei Boehringer Ingelheim seit Januar leitet.
 
Viele der Projekte sind Teil von Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Biotech- und anderen Pharmaunternehmen. Dazu gehört auch ein Aufruf der Innovative Medicines Initiative (IMI) der Europäischen Union, den Boehringer Ingelheim mit mehr als 11.000 Arbeitsstunden in Forschung und Entwicklung zu unterstützen plant.

Außerdem beteiligt sich das Unternehmen am COVID-19 Forschungsprogramms der Bill & Melinda Gates Stiftung. Im unternehmenseigenen Open Innovation Portal opnMe.com bietet das Unternehmen Wissenschaftlern zudem sechs antivirale Substanzen als Teil der insgesamt 43 hochqualitativen pharmakologischen Stoffe für die kostenfreie Verwendung im Rahmen eigener Forschungshypothesen.
 Im Zuge dieser Aktivitäten wird Boehringer Ingelheim weitere Experten aus verschiedenen Disziplinen sowie Laborkapazitäten zur Verfügung stellen.
 
Ehrenamtliche Tätigkeiten
In vielen Gemeinden werden freiwillige Helfer insbesondere mit medizinischem Hintergrund dringend gebraucht. Boehringer Ingelheim gibt deshalb all seinen 51.000 Beschäftigten weltweit die Möglichkeit, eine voll bezahlte Freistellung von bis zu 10 Tagen in Anspruch zu nehmen, um externe Organisationen im Kampf gegen COVID-19 zu unterstützen. Angestellte, die ihrer üblichen Tätigkeit weder im Homeoffice noch vor Ort nachkommen können, können sich auch länger ehrenamtlich engagieren. Sie erhalten in dieser Zeit ihr reguläres Gehalt, bis sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können.
 
Making More Health Fonds
Außerdem hat das Unternehmen hat einen Hilfsfonds von 580.000 Euro eingerichtet, um das globale Making More Health (MMH) Netzwerk von Sozialunternehmern sowie deren Gemeinden in Kenia und Indien zu unterstützen. Der Fonds soll in Zeiten niedriger wirtschaftlicher Aktivitäten Projekte aufrechterhalten und in sozialunternehmerische Ideen investieren, die dabei helfen, das Verbreitungsrisiko des Corona-Virus zu verringern.

Weitere Nachrichten