Bad Kreuznach

200 Jahre Baustoffhandel

Als der 22-jährige Kreuznacher Johann Jacob Beinbrech im Mai 1821 begann, ein Holzlager anzulegen und mit regionalen Hölzern zu handeln, hätte er sich nicht träumen lassen, wie sich das Familienunternehmen entwickeln würde.

Glückwünsche zum 200-jährigen Bestehen des Holz- und Baustoffzentrums Beinbrech überbrachten Landrätin Bettina Dickes (2. von rechts, Bundesministerin Julia Klöckner (Mitte) und Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer (2. von links). Darüber freuten sich Inhaber und Geschäftsführer Georg Böcking (rechts) sowie Geschäftsführer Sebastian Flederer (links). Foto: KruppPresse

Heute, 200 Jahre später, gilt das Holz- und Baustoffzentrum Beinbrech als größter und leistungsfähigster Händler für Holz und Baustoffe im Südwesten Deutschlands.
Mit Rücksicht auf Corona haben Inhaber und Geschäftsführer Georg Böcking sowie Geschäftsführer Sebastian Flederer entschieden, das Firmenjubiläum erst im nächsten Jahr mit gewerblichen Kunden und Handwerkern zu begehen.
Vor fünf Jahren machte das Holz- und Baustoffzentrum Beinbrech auf sich aufmerksam, als es im Schwabenheimer Weg seine neue, deutlich erweiterte Firmenzentrale mit mehr als 100.000 Quadratmeter Betriebs- und Lagerfläche bezogen hat.
Mit rund 350 Mitarbeitern an fünf Standorten (Bad Kreuznach, Mainz, Bad Sobernheim, Meisenheim und Ramstein) erzielte Beinbrech im vergangenen Jahr rund 120 Millionen Euro Umsatz, der in diesem Jahr weiter steigen soll. Drei Viertel des Umsatzes werden mit Handwerkskunden sowie Bauunternehmen erwirtschaftet, für ein Viertel sind Endverbraucher verantwortlich.
Fürs Jubiläumsjahr wurde das Motto „Zusammen Eins!“ gewählt: Dies soll das Zusammenspiel zwischen Beinbrech, seinen Kunden und seinen Lieferanten beschreiben und wertschätzend würdigen. Den derzeitigen Engpässen auf dem Holz- und Baustoffmarkt begegnet Beinbrech, indem intensiv nach neuen Quellen gesucht und das seit Jahrzehnten gepflegte Netzwerk genutzt wird. „Die Industrie schätzt uns als verlässlichen Partner“, verweist Georg Böcking auf einen dabei nutzbaren Vorteil.
Beinbrech bleibt auf Wachstumskurs und sucht Mitarbeiter, vor allem für den Logistikbereich, sowie noch acht Auszubildende für die Berufe Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau.

Weitere Nachrichten