Bad Kreuznach

Sophia-Kallinowsky-Stiftung finanziert Professur

Mit einer Fördersumme von 1,2 Millionen Euro finanziert die Sophia-Kallinowsky-Stiftung eine Professur im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz.

Karsten Kallinowsky (rechts), der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Sophia-Kallinowsky-Stiftung, sowie Vorstandsmitglied Jan Huyhsen freuen sich, dass sie die Vereinbarung einer Stiftungsprofessur die Forschung im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz in den Händen halten können. Foto: KruppPresse

Gut vier Jahre Jahre nach ihrer Gründung 2017 hat die Stiftung aus Bad Kreuznach damit einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen Kinderkrebs erreicht: Nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrags soll nun das Bewerbungs- und Besetzungsverfahren anlaufen. In der Kommission, die über die Bestellung des Professors oder der Professorin entscheiden wird, hat auch Karsten Kallinowsky, der Gründer und Vorsitzende des Vorstands der SKS, ein Mitspracherecht. Bei gleichwertiger Qualifikation sollen weibliche Bewerber um die Professur bevorzugt werden.
Im Rahmen der auf sechs Jahre angelegten Stiftungsprofessur sollen personalisierte, innovative Therapien bei der Behandlung nach Krebserkrankungen von Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt und erforscht werden. Dabei geht es darum, an Krebs erkrankten Säuglingen, Kindern oder Jugendlichen, bei denen die Standardbehandlung des Tumors nicht oder nur unzureichend anschlägt, durch sogenannte „Präzisionsmedizin“ zu helfen. Dafür werden maßgeschneiderte, innovative Therapien entwickelt.
„Wir wollen dazu beitragen, die Entwicklung von individualisierten, neuartigen Krebstherapien weiter voranzutreiben, damit betroffenen Kindern und Jugendlichen in Zukunft noch besser geholfen werden kann“, so Karsten Kallinowki.

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