Bingen

MINT-Region feiert sich

Schülern und insbesondere Schülerinnen Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) näher zu bringen, das ist das Ziel der Technischen Hochschule (TH) Bingen, die die MINT-Region Mainz-Bingen initiiert hat.

(v. l.) Vera Kulla vom Soroptimisten Club, Prof. Peter Leiß, TH-Präsident Klaus Becker, der Ingelheimer OB Ralf Claus, Der Binger OB Thomas Feser, Landrätin Dorothea Schäfer und der ehemalige Landrat und MINT-Botschafter Claus Schick informieren sich über die Möglichkeiten des MINT-Labors.

„MINT-Berufe sind anspruchsvoll, und wir brauchen die Fachkräfte aus diesem Bereich“, so Landrätin Dorothea Schäfer. 

Der Titel „MINT-Region“ wurde durch die rheinland-pfälzischen Ministerien für Bildung, für Wirtschaft und für Wissenschaft gemeinsam verliehen. 

Partner im MINT Netzwerk sind die TH und Schulen der Region. Das Projekt wird durch den Landkreis Mainz-Bingen, die Städte Bingen und Ingelheim, aber auch von Unternehmen wie Boehringer Ingelheim und Schott Mainz unterstützt.

Nach dem Erfolg im Landkreis Mainz-Bingen denkt die TH um MINT-Koordinator Professor Peter Leiß noch einen Schritt weiter. Auch in Kirn gibt es mittlerweile mit Unterstützung der Bürkle-Stiftung Partnerschulen, mit denen die TH eng kooperiert.

Als Anlaufstelle für Schulen fungiert das neue MINT-Labor auf dem Campus Bingen-Büdesheim, das Schulklassen neue moderne Räume zum Experimentieren bietet. Die TH bietet ihn den Schulen als kostenfreien außerschulischen Lernort an, in dem 15 verschiedene Experimente rund um das Thema Energie aufgebaut sind und ab der zehnten Klasse genutzt werden kann.

Die Mitarbeiter der TH Bingen betreuen den Parcours und stellen die entsprechenden Unterrichtsmaterialien bereit. 

Als Koordinator der MINT-Region plant die TH Bingen in den kommenden zwei Jahren zahlreichen Projekte. „Unser Ziel ist es, uns noch stärker mit weiterführenden Schulen in der Region zu vernetzen. Zugleich möchten wir die von uns erarbeiteten Ansätze auf Kindergärten und Kitas sowie die Grundschulen ausweiten“, erklärt Professor Peter Leiß, gleichzeitig Vizepräsident für Lehre und Studium der TH. Auf Regionalkonferenzen sollen sich die Partner austauschen können. 

„Ziel ist es, mehr Kinder und Jugendliche und vor allem mehr Mädchen für technisch-naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern“, so TH-Präsident Professor Klaus Becker. „Das kann nur gelingen, wenn wir entlang der gesamten Bildungskette nachhaltig – und das heiß immer wieder – für alle Kinder und Jugendliche erreichbare Angebote umsetzen. 

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