Langenlonsheim

Finanzstärkste Verbandsgemeinde im Landkreis

Januar 2020 – an diesem Tag wird aus den Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg eine einzige.

Die beiden Bürgermeister Michael Cyfka (Langenlonsheim) und Anke Denker (Stromberg) überreichen Landrätin Bettina Dickes den unterzeichneten Fusionsvertrag.

Am 13. Januar unterzeichneten die beiden Bürgermeister Michael Cyfka (Langenlonsheim) und Anke Denker (Stromberg) den Fusionsvertrag als Grundlage der zukünftigen über 23.000 Einwohner zählenden neuen Gebietskörperschaft. Die betroffenen 17 Ortsgemeinden müssen der Fusion allerdings noch zustimmen. „Dass wir den Vertrag schon vorher unterzeichnen, ist als klares Signal an die Gemeinden zu verstehen, dass wir voll und ganz dahinter stehen“, betonte Bürgermeisterin Anke Denker. Der Fusionsprozess hatte bereits 2016 begonnen – allerdings stieß die Forderung des Landes damals nicht auf Begeisterung in den betroffenen Kommunen. Doch die Vernunft siegte – und die Erkenntnis, dass eine freiwillige Fusion und rund 2,85 Millionen Euro Hochzeitsmitgift vom Land besser sind als eine Zwangsfusion ohne finanzielle Belohnung durch das Land. Im Januar hatten die Fusionsverhandlungen begonnen, die im November zum Abschluss geführt wurden. Zum 1. Januar übernimmt Michael Cyfka die Verwaltung der neuen Verbandsgemeinde, bis am 20. März 2020 die Wahl des Bürgermeisters und eines neuen, gemeinsamen Verbandsgemeinderats ansteht. Sitz der Verwaltung wird Langenlonsheim sein, in Stromberg bleibt eine Verwaltungsstelle mit Bürgerservice erhalten. Auch die gemeinsame Touristinformation bleibt in Stromberg.

Beide Bürgermeister betonten, dass die Fusionsverhandlungen auf Augenhöhe geführt wurden und sich alle als Gewinner fühlen können. „Wir werden auf absehbare Zeit die finanzstärkste Verbandsgemeinde im Landkreis sein“, so Cyfka. 

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